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Erde Das Besondere im Alltäglichen |
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<<< zurück Hier kann sich die Deutsche Post ein Beispiel nehmen: Post lanciert erstmals Briefmarke mit Brailleschrift 2003 Marke ehrt das Engagement der Blindenorganisationen Zum ersten Mal trägt eine Schweizer Briefmarke Brailleschrift. Die Prägung auf dem leuchtend roten Wertzeichen lässt Sehende erahnen, was es heisst, blind zu sein. Mit dieser 70-Rappen-Sondermarke ehrt die Schweizerische Post - die seit 1905 Blindensendungen kostenlos befördert - das 100-jährige Engagement des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen (SZB) und der Schweizerischen Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte (SBS). Erhältlich ist die Marke ab 6. März 2003. Als eines der ersten Postunternehmen der Welt gibt die Schweizerische Post eine Marke mit Brailleschrift heraus. Mit der Briefmarkenausgabe ehrt die Post das langjährige Engagement zahlreicher gemeinnütziger Organisationen und besonders das 100-jährige Engagement des Schweizerischen Zentralvereins für das Blindenwesen (SZB) und der Schweizerischen Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte (SBS) in Zürich. Die Brailleschrift wurde im 19. Jahrhundert vom blinden Louis Braille erfunden. Die Sinne ansprechen Entworfen hat die 70-Rappen-Sondermarke die Grafikerin Sandra Di Salvo aus Winterthur. Mit der fühlbaren Briefmarke - die in Brailleschrift geprägte Ziffer 70 dominiert die Gestaltung - vermittelt die Künstlerin eine Vorstellung, wie Blinde und Sehbehinderte den Alltag erleben. Sehende sollen mit dieser sinnlich erfahrbaren Briefmarke für die Thematik Sehbehinderung sensibilisiert werden. Dazu dient auch die Signalfarbe Rot und ein verblüffendes Farbenspiel: Auf den ersten Blick erscheint die Marke dem Betrachter als rotes Rechteck, erst bei genauem Hinschauen kommt eine mittels Lackierung angedeutete Zahl "70" zum Vorschein. Im Kontrast dazu steht der normal lesbare Schriftzug "Helvetia 70". Lange Tradition der kostenlosen Blindensendungen In der Schweiz regte Bundesrat Zemp bereits im Jahre 1905 an, blinden Menschen Portofreiheit zu gewähren. Damit wurde die Schweizerische Post zur Vorreiterin für die heute weltweit gültige Portofreiheit für Blindensendungen, so genannte "Cécogrammes". Die Post befördert heute Blindensendungen bis 7 Kilogramm kostenlos. Die Sondermarke "100 Jahre Schweizerischer Zentralverein für das Blindenwesen und 100 Jahre Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte" erscheint in einem Kleinbogen mit zehn Marken. Sie ist ab 6. März 2003 bei allen Schweizer Poststellen, den Philateliestellen sowie im Internet unter www.post.ch/philashop (siehe Links oben rechts) erhältlich und kann ab dem Ausgabetag zum Frankieren verwendet werden. Weitere Links Abbildungen der Sondermarke als Download Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte Schweizerischer Zentralverein für das Blindenwesen Copyright: Die Schweizerische Post |